Momentan ist es überall auf der Welt so, dass wir jemanden wählen der für uns entscheidet.
Manchmal reicht es schon aus, wenn man Gehorsam zeigt um seine Wahl zu zeigen. Das ist bei aufgezwungenen Systemen der Fall.

Wir möchten niemanden mehr wählen müssen. Unser Konzept ist es nicht mehr andere Menschen zu wählen, sondern nur noch Regeln.

Doch wer entscheidet welche Regeln für uns gut und welche schlecht sind?
Wir meinen das Recht sollte jeder haben!

Wie soll das gehen? Wer schlägt die Regeln vor? Wie wird entschieden?

Das erklären wir am besten an einem Beispiel.

Wie in der technischen Übersicht beschrieben, benutzen wir die Blockchain-Technologie.
Für alle die mit Technik nicht viel anfangen können hier eine grobe Vorstellung.
Es ist wie ein großer sehr sicherer Speicher, indem man Informationen aneinanderreihen kann.
Die Informationen können alles Mögliche sein.

Diese Technik setzen wir auch im Abstimmungsprozess ein.

Jeder Mensch der innerhalb der Syntax lebt kann einen Änderungsvorschlag einbringen.
Wenn er es wirklich umsetzen möchte muss er einfach nur genug Menschen davon überzeugen.
Je nachdem ob die Änderung nur die Gemeinde, einen Bereich, mehrere Gemeinden oder das ganze System betrifft muss eine bestimmte Quote von Menschen für diese Änderungen sein. Die Quoten legen die Menschen vorher gemeinsam fest.

Das geht ganz einfach. Du stellst deinen Änderungsvorschlag in die Blockchain der Regeln. Das machst du in dem du deinen Text schreibst, die Änderungen definierst und zusätzliche Informationen angibst wieso die Menschen sich dafür entscheiden sollten.
Ähnlich wie eine Petition heute.

Zeit zum Testen

Über das Internet können alle Menschen darauf zugreifen.
Du verteilst die Adresse zu deiner Regel an die Anderen und sie können dafür stimmen oder dagegen.
Hast du die Quote erreicht wird ein Zieldatum für eine große Abstimmung festgelegt. Du kannst das Zieldatum sogar selbst bestimmen.
Alle Menschen die diese Änderung betrifft werden darüber informiert und können bis zu diesem Tag abstimmen.
Stimmen die Menschen gegen die Änderung so wird die Regelung verworfen und die Abstimmung geschlossen.
Stimmen die Menschen für diese Änderung wird sie sofort mit diesem Tag aktiviert.
Ab diesem Zeitpunkt können die Menschen weiterhin abstimmen.
Sie können ein Jahr lang abstimmen ob die neue Regel bestehen bleibt oder nicht.
Jeder Mensch der an der Abstimmung noch nicht mitgemacht hat und die Änderungen als negativ empfindet, weil er die Konsequenzen im Alltag spürt, wird aktiv werden.
Er wird dafür stimmen, dass die Regel abgeschafft wird. Findet er die Regel gut, weil sie sich positiv auswirkt so kann er dafür stimmen, dass die Regel bestehen bleibt.
Sobald 50 % und 1 Mensch mehr die Regel schlecht findet wird sie deaktiviert und die Abstimmung geschlossen.
Somit wird es für alle wichtig abzustimmen und wir bekommen eine Test-Zeit für Änderungen. Das gab es so noch nie!

Wer es gut findet möchte nicht, dass die 50 % überschritten werden und die Regel verschwindet.
Gleichzeitig werden die negativen Regeln von der Masse leicht und schnell abgeschafft.

Zusammenfinden

Was ist nun bei einem knappen Ergebnis?
Ist es fair das 49 % leiden, weil es 51 % gut finden?
Nein ist es nicht. Wer jetzt die vorherigen Regeln aus den anderen Beiträgen kennt weiß, dass es kein Problem ist.

Diese 49 % können sich abspalten, wenn Sie möchten. Es müssen nicht mal alle sein. Jeder Mensch der sich von der neuen Regelung eingeschränkt fühlt kann sich abspalten. Er kann sich einen neuen Ort suchen oder einen neuen Ort gründen. Die Blockchain der Regeln macht es ihm leicht.

Man nimmt einfach eine Kopie der Regeln mit die einem bis zu diesem Zeitpunkt nicht gestört haben. Schon hat man seinen eigenen Regelstamm und kann ihn von da an zusammen mit anderen weiter ausbauen. Die passenden Menschen werden so zusammenfinden.

Wie ihr seht braucht man bei diesem System keine Parteien, Politiker, Diktatoren, Kaiser, Könige … .
Es erleichtert auch alle Prozesse. Man muss sich nicht, wie zum Beispiel in der Demokratie, mit unzähligen Menschen auf ein Parteiprogramm einigen.
Man braucht auch keine Kenntnis verschiedener Lebenslagen. Es geht konkret um eine bestimmte Sache die man selber ändern möchte. Diese will man ändern und man versucht genug Menschen dafür zu begeistern. Fertig.

Diese Zeit die man dafür aufbringt bekommt man nicht im Zeitsystem gutgeschrieben.
Denn man ändert Regeln nicht für andere. Man ändert sie, weil man es für sich selbst als bereichernd empfindet.

Natürlich verschwinden dann auch alle anderen Nebeneffekte der Politik. Korruption, Macht, Wahlen, Wahlkampf, Gremien, Kommissionen, Ausschüsse, Ministerien, Geheimdienste, Militär… .

Somit ist am Ende jeder auch selbstständig in der Politik und der Regelprozess transparent für alle!

Unmöglich?
Wir sagen nein!
Man braucht nur Mut dazu.

Wie mutig bist du?